Système U druckt Kassenzettel nicht mehr automatisch

Ab dem 6. Mai werden Kunden in allen Supermärkten von Système U (Hyper U, U Express, Marché U) systematisch gefragt, ob ihr Kassenzettel gedruckt werden soll. Kunden, die Inhaber einer U-Karte sind, werden dematerialisierte Tickets per E-Mail oder direkt in ihrem Kundenbereich in der Einzelhändler-App erhalten. Jedes Jahr werden mehr als 1,2 Mio. Kassenrollen für die Ausgabe von Kassenbelegen verbraucht – sage und schreibe 110.192 Kilometer Papier. Im Rahmen einer Initiative zur Förderung der Nachhaltigkeit und öffentlichen Gesundheit soll der Verbrauch dieses Papiers (das dafür verwendete Thermopapier enthält chemische Substanzen) sukzessive eingeschränkt werden. Nach den Rückmeldungen, die Système U aus Pilot-Supermärkten erhalten hat, möchten 40 % aller Kunden auf Nachfrage keinen gedruckten Kassenzettel. Unter Zugrundelegung dieses Prozentsatzes könnten jedes Jahr 44.077 Kilometer Papier eingespart werden – etwas mehr als der Erdumfang.

Système U bietet Jugendlichen Lebensmittel und Hygieneartikel im Wert von über 230.000 €

Im gesamten Monat März hat Système U die Aktion „Student Solidarity Fidelity“ zur stärkeren Unterstützung von Jugendlichen genutzt, die von der Coronavirus-Krise besonders hart getroffen sind, und insgesamt 232.838 EUR gesammelt. Bei jedem 100. Kunden, der seine Einkäufe mit der Treuekarte bezahlte, sammelte das Unternehmen einen Euro. Der gesammelte Betrag soll für die Verteilung von Lebensmitteln und Hygieneartikeln in den Regionen zusammen mit Studentenorganisationen verwendet werden, die sich an der Auswahl der Produkte und ihrer Verteilung beteiligen werden. Im September 2020 hat Système U auch ein eigenes Ausbildungs- und Schulungszentrum (CFA) eingerichtet und so den Plan der französischen Regierung „1 Jugendlicher, 1 Lösung“ in die Tat umgesetzt. Dank dieser Initiativen möchte Système U 2.500 Auszubildende und Praktikanten unter den 10.000 Personen schulen und ausbilden, die im Laufe dieses Jahres eingestellt werden sollen.

SPAR bekämpft Lebensmittelverschwendung mit Gander

Gander bietet SPAR eine mobile Plattform mit Anbindung an das Filialsystem in Echtzeit, damit SPAR-Filialen mehr Lebensmittel kurz vor Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums zu ermäßigten Preisen verkaufen können. Die Kooperation von SPAR mit Gander wird entscheidend dazu beitragen, die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen. Denn dadurch haben Kunden einen transparenten Überblick über Produkte, die zu günstigeren Preisen angeboten werden – also einen echten Mehrwert. SPAR-Einzelhändler können das Gander-Modell problemlos in ihre POS-Systeme integrieren und auf mehrere Lösungen zugreifen, wie benutzerfreundliche integrierte oder separate Anwendungen. Über die Gander-Plattform können Einzelhändler ihren Kunden in Echtzeit automatisch alle Lebensmittel anzeigen, die in Ihrer lokalen SPAR-Filiale zu ermäßigten Preisen vorrätig sind, weil sie das Mindesthaltbarkeitsdatum bald erreicht haben. Teilnehmende SPAR-Einzelhändler können Kunden helfen, durch den Kauf der täglich zu reduzierten Preisen angebotenen Produkte erhebliche Einsparungen zu erzielen und die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. In der Einführungsphase werden SPAR und Gander Marktunterschiede berücksichtigen und im Laufe ihrer Zusammenarbeit die Erkenntnisse nutzen, die SPAR-Einzelhändler durch den Einsatz dieses Systems bereits gewonnen haben. Die strategischen Partnerschaften mit Gander und Too Good To Go spiegeln das Engagement von SPAR, die Auswirkung der Lebensmittelverschwendung auf die Umwelt zu verringern, und die Umsetzung der eigenen Markenstrategie wider, dieses Problem auf allen Ebenen gezielt in den Griff zu bekommen. 

SPAR International unterstützt lokale Erzeuger

SPAR International engagiert sich für die Integration nachhaltiger Praktiken in seine Geschäftsstrategie, um die Entwicklung eines fairen, gesunden und umweltfreundlichen Lebensmittelsystems zu beschleunigen und die Kreislaufwirtschaft schneller zu verwirklichen.

SPAR-Supermärkte fördern die Entwicklung nachhaltiger Produkte im Einklang mit ihren verantwortungsbewussten Einzelhandelszielen und streben eine enge Zusammenarbeit mit kleinen lokalen Erzeugern an. So setzt sich SPAR Slowenien im Rahmen seiner Initiative „Start It Up! Slovenia“ für innovative lokale Unternehmer ein, die zur Entwicklung neuer Produkte und Erschließung neuer Märkte ermutigt werden. Von Beginn an war dieses Projekt attraktiv für viele Hersteller von umweltfreundlichen und gesunden Produkten. Mit ihren Kampagnen „Start Up Croatia“ und „Hungaricool by SPAR“ sind SPAR Kroatien und SPAR Ungarn diesem Beispiel gefolgt und möchten gezielt kleine Unternehmer unterstützen. SPAR Ungarn beteiligt sich auch an der landesweiten Kampagne „Buy domestic! Support domestic!“, in deren Rahmen der Kauf inländischer Produkte unterstützt werden soll.

SPAR Österreich setzt ebenfalls auf innovative Jungunternehmer. Denn sein Sortiment Young & Urban umfasst mehr als 400 topaktuelle, innovative Produkte von österreichischen Start-ups aus dem Food- und Non-Food-Bereich. Im Rahmen dieser Initiative profitieren kreative Jungunternehmer von der langjährigen Erfahrung und dem Know-how von SPAR Österreich bei der Markteinführung neuer Produkte.

Auch in den SPAR-Supermärkten in Gran Canaria, Spanien, Norwegen und Großbritannien gibt es umfassende Programme für den Einkauf bei lokalen Erzeugern.

Auf Basis seiner starken Marktposition bei der lokalen Beschaffung unterstützt SPAR weltweit lokale Erzeuger durch langfristige Stabilität und einfachen Marktzugang.

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